Gedanken zur Achtsamkeit & Zufriedenheit

Wenn du dir nach einem Arbeitstag abends einen Moment Zeit nimmst und den Tag Revue passieren lässt , welche Dinge gehen dir meistens durch den Kopf? Was alles toll war und wunderbar geklappt hat oder eher sowas wie:

  • der Tag hat schon schlecht begonnen, denn die Lieblingshose war in der Wäsche
  • die Frisur saß nicht
  • das Wetter war bescheiden
  • die Arbeit ging Dir nicht schnell genug von der Hand
  • der Kollege wurde statt deiner gelobt
  • die Freundin besitzt nun das wunderschöne T-Shirt, das du wolltest
  • der Kumpel hat einen tollen Urlaub gebucht

Wir bemerken und bemängeln immer viel mehr die (vermeintlich) negativen Dinge in unserem Alltag. Wie oft sind wir nicht mit dem zufrieden, was wir erreichen, haben, sind… mit dem was uns der Moment gibt?

Und auch Yoga scheint uns zu auf den ersten Blick zu verleiten nicht zufrieden zu sein, weil wir vielleicht die ein oder andere Asana nicht (gut genug) können.
Aber Yoga zeigt uns bewusst unserer Grenzen auf, fordert uns heraus uns mit dem was in diesem Moment ist auseinanderzusetzen.
Im Yoga gibt es dann auch kein Wetter oder Kollege der Schuld ist… im Yoga arbeiten wir nur mit uns und wollen uns beobachten, reflektieren und lernen zufriedener zu sein.

Mit Achtsamkeit hineinspüren, wahrnehmen und praktizieren, lässt uns mehr bei uns selbst ankommen, uns mehr / bewusster wahrnehmen. Es lehrt und lässt uns Grenzen entdecken, respektieren und auch die Möglichkeit erkennen diese vielleicht (achtsam/ geduldig) zu erweitern.
Das bedeutet aber auch, dass wir uns nicht scheuen Yoga Equipment nutzen, vielleicht die einfachere Asana-Alternative wählen oder eine Position früher auflösen.
Und damit auch zufrieden sind!

Diese Achtsamkeit für uns selbst und das Hier und Jetzt sowie das Zufrieden-Sein mit dem was wir können und mit den Kleinigkeiten, die sich ändern und entwickeln, versuchen wir dann mehr mit in den Alltag zu übertragen.

Zudem hilft es auch, sich immer mal Zeit zu nehmen, bewusst die (kleinen und großen) positiven Dinge in den Kopf zu rufen und zu sehen was alles Gutes und Schönes da ist!

  • du bist gesund und konntest arbeiten
  • der Chef hatte nichts auszusetzen
  • eine Freundin hat dir eine nette Nachricht geschickt
  • mit der Kollegin hast du die Pause verbracht und einen guten Kaffee getrunken
  • Du hast -vielleicht trotz Regen- ein paar tiefe Atemzüge an der frischen Luft genommen und den Wind im Gesicht gespürt
  • du hast Yoga gemacht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.