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Achtsamkeit besonders zur Weihnachtszeit

Weihnachten: eine besinnliche Zeit, oder?

Es ist zwar dunkler -morgens länger, abends früher und tagsüber oft auch gar nicht erst richtig hell- dafür gibt es umso mehr Lichter, schöne Weihnachtsbeleuchtungen und viele Kerzen. Draußen ist es kalt, doch im Haus schön warm. Die Familie kommt sich näher, man wird sich oftmals gerade vor Weihnachten den etwas entfernteren Familienmitgliedern und Freunden bewusst.
Das Jahr neigt sich zum Ende, man denkt die Monate zurück und reflektiert.
In Werbung und Fernsehen sieht man all die glücklichen Familien, Weihnachtslieder und gutes Essen…

Klingt alles recht schön, besinnlich und gut, oder?

Für viele ist die Realität anders. Man geht frühs im Dunkeln zur Arbeit und kommt im Dunkeln zurück. Im Job herrscht doppeltes Chaos, weil vor dem Urlaub ganz viel erledigt sein will. Es gibt Druck aus der Chef-Etage, weil entweder der Jahresumsatz noch nicht erreicht ist oder weil die Firma besonders mit dem Weihnachtsgeschäft ihr Geld macht.

Die Verkäufer/innen haben es auch nicht leicht – die Kunden jedoch auch nicht immer. Wer geht gerne im dem Trubel einkaufen? Ich nicht. Problem 1 führt direkt zu Problem 2. Was schenke ich denn wem? Es beginnt das großes Überlegen, Suchen – denn es soll ja persönlich und originell sein sowie dem Beschenkten gefallen und nutzen. Gleichzeit darf es am besten nicht viel Geld kosten…

lightsAls ob das alles nicht schon genügt, kommen meistens noch die ganzen Weihnachtsfeiern, vielleicht sinnlose Weihnachtsmarkt-Besuche, wo man inmitten des Gedränge einen zu teuren Glühwein (der hier nur stellvertretend steht) trinkt.

Man kann die Liste natürlich noch weiterführen: Weihnachtsdeko besorgen/ anbringen, Plätzchen backen, Weihnachtsfeiertage planen, die Wohnung vorbereiten…hoffen, dass man nicht krank wird und so statt all seiner wichtigen Termine einen beim Arzt wahrnehmen muss.

Die achso schöne und besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit ist für viele also eher eine umso stressigere Zeit.  Deswegen sind kleine Auszeiten für sich selbst umso wichtiger.
Einen Moment zu Ruhe kommen. Tief durchatmen. Den Kopf wieder klar bekommen, wie man ja auch redensartlich so schön sagt. Sich selbst wahrnehmen und etwas Achtsamkeit schenken.

Kleine Vorschläge für mehr Achtsamkeit

Mini-Meditation & Atmung

img_6800Sich nur 3 kleine Minuten direkt noch vor dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen nehmen, um liegend oder sitzend bewusst zu atmen. Lass die Atmung ganz tief fließen, spüre ihr bewusst nach. Lasse dabei mit jeder Ausatmung etwas mehr los – die bestehende oder aufkommende Gedanken, die überschüssigen Emotionen. Nehme dafür mehr dich selbst wahr.
Natürlich kannst du das bei Möglichkeit auch tagsüber machen. Geht zur auch mal einfach in der Mittagspause, in der Bahn, …

Spaziergang

Einen Spaziergang machen, ohne dabei hektisch einem Ziel entgegen zu rennen, das Handy oder die nächste To Do Liste in der Hand zu haben.
Also ein bewusstes Laufen und Wahrnehmen, eine (Art) Gehmeditation.

Musik

Musik hören die meisten – oft nebenbei. Doch probiere mal aus, der Musik ganz bewusst zuzuhören. (nicht unbedingt Heavy Metal etc…)
Derzeit vielleicht gerne den Melodien von Weihnachtsliedern. 5-10 Minuten bewusstes Lauchen, ohne die Gedanken schweifen zu lassen oder etwas zu tun. Das geht in Richtung Nada Yoga, wenn jemand mehr dazu erfahren möchte: unit-yoga-blog.de/nada-yoga

Kochen

Für begeisterte Köche/innen oder Bäcker/innen unter euch: Auch das Kochen, Backen, Zubereiten kann man mit Geduld, konzentriertem Arbeiten und Freude zu einer Achtsamkeitsübung machen.

Yoga

Selbst bei wirklich knapper Zeit sind doch ca. 10 Minuten für kleine, einfache Übungs-Sequenzen drin, oder?! Etwas das man simpel „zwischendurch“ daheim üben kann, wie z.B. Kind, Katze & Kuh, Herabschauender Hund.
Ansonsten ist es natürlich noch besser & schöner eine Yogaclass zu besuchen. Hier hat man dann gleich 60-90 Minuten Zeit für Körper & Geist und kann sich vom Lehrer anleiten lassen.

Spaß

Tun was einen glücklich macht. Ja auch das ist wichtig – einfach machen was einem Spaß bringt.
Außer Yoga ist das vielleicht:
Mit der Freundin quatschen oder ausgehen, einen (Kino)Film ansehen, ein Buch lesen, ein Musical oder Theater besuchen, selbst tanzen oder singen, joggen oder sonstige Sportarten, Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren (nach Möglichkeit), töpfern, zeichnen, Blumen umtopfen oder bloggen… 🙂

In dem Sinne wünsche ich euch frohe & besinnliche Weihnachten
Sandra

 

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